Indische Spieler dominierten das Muscat Nights International Chess Championship 2026 und sicherten sich Siege in den Hauptklassen, als das 10-tägige Turnier am Freitag im Al Amal Club Hall in Muscat endete. Das Event umfasste 270 Teilnehmer aus 36 Ländern und war eine der stärksten Ausgaben. Omanische Spieler erhielten ebenfalls Anerkennung für ihre Leistungen.
Das Muscat Nights International Chess Championship 2026 endete mit starkem Auftritt Indiens, da Spieler in Schlüsselabschnitten wie der Open Over 2000 Rating-Kategorie und der Under 2000-Division den ersten Platz belegten. Im Open Over 2000-Abschnitt gewann Großmeister Leon Luke Mendonca aus Indien mit 6,5 Punkten, dicht gefolgt von Landsmann Pranesh M auf Platz zwei. Bulgariens Großmeister Arkadij Naiditsch landete auf Platz drei, weitere bemerkenswerte Ergebnisse: Russlands GM Mikhail Mozharov Vierter, Indiens IM Mayank Chakraborty Fünfter, Ägyptens GM Ahmed Adly Sechster, Kasachstans GM Alisher Suleymenov Siebter und Türkeis IM Umut Ata Akbas Achter. Indiens Raghav Srivathsav gewann den Under 2000-Titel klar mit 8 Punkten. UAEs Humaidan Al Zaabi wurde Zweiter mit 7,5 Punkten, gleichauf mit Syrias Laith Malham auf Platz drei. Der Omani Salim Al Mashikhi sicherte sich Platz sieben. Die Blitz-Meisterschaft über 11 Runden mit 3 Minuten plus 2 Sekunden Zuschlag wurde von Indiens IM Mayank Chakraborty gewonnen. Ägyptens GM Adham Fawzy Zweiter, Indiens GM Pranesh M Dritter und Irans Radin Yadegar Vierter. Omanische Konkurrenten erhielten besondere Anerkennung. Mohammed Al Mashikhi wurde bester Omani-Spieler in Over 2000 gekürt, Salem Al Amri zweitbester. In Under 2000 holte Mohammed Al Riyami die omaniischen Top-Ehren, Ana Al Esayi wurde beste omaniische Spielerin. Junge Talente wie Anas Al Lamki (U10), Ilyas Al Hinai (U12), Said Al Riyami (U14) und Shihab Al Shibli (U16) beeindruckten, Ali Al Habsi erhielt den Ermutigungspreis. Ahmed Al Balushi, Vorsitzender des Oman Chess Committee, bezeichnete das Turnier als „großen Erfolg“ und hob die gesteigerte Beteiligung von Ländern, titulierten Spielern und höhere Wettbewerbsstandards hervor. Er kündigte Pläne für weitere regionale und internationale Events an, um Omans Rolle als aufstrebendes Schachzentrum zu stärken.