Die International Tennis Integrity Agency (ITIA) ermittelt gegen einen hochrangigen Tennisspieler wegen des Verdachts auf Spielmanipulation bei einer Partie im Jahr 2024. Die Untersuchung konzentriert sich auf eine Niederlage in zwei Sätzen gegen einen deutlich schwächer platzierten Gegner bei einem renommierten Turnier.
Wettmuster bei dem Spiel ließen bei den Ermittlern die Alarmglocken schrillen, da ungewöhnliche Einsätze auf einen Überraschungssieg des Außenseiters platziert wurden. Die ITIA hat den Namen des Spielers sowie weitere Einzelheiten zu dem Fall nicht veröffentlicht. Die Untersuchung fällt in eine Zeit, in der die Agentur bereits Anfang 2026 mehrere Integritätsverstöße bearbeitet hat. Mehrere schlechter platzierte Spieler erhielten in diesem Zeitraum Sperren wegen Wett- und Manipulationsdelikten. Experten weisen darauf hin, dass der finanzielle Druck auf Spieler außerhalb der Weltranglistenspitze sie häufig zu Zielen für Korruption macht. Auch die Tennis-Zählregeln wurden als potenziell ausnutzbar für derartige Machenschaften identifiziert. Die ITIA überwacht den Sport im Rahmen umfassenderer Bemühungen zum Schutz der Wettbewerbsintegrität weiterhin auf Verstöße.