Iga Swiatek hinterfragt Strafen nach Turnierabsagen in Dubai

Iga Swiatek verteidigte vor der French Open auf einer Pressekonferenz das Recht der Spielerinnen, von Turnieren zurückzutreten. Ihre Äußerungen folgen auf die Kontroverse, die durch die Absagen bei den Dubai Championships ausgelöst wurde.

Iga Swiatek nahm Stellung zu den Bemerkungen des Dubai-Turnierdirektors Salah Tahlak, der härtere Strafen, einschließlich des Abzugs von Weltranglistenpunkten für kurzfristige Absagen, vorgeschlagen hatte. Swiatek bezeichnete die Idee als absurd und betonte, dass die Spielerinnen das Recht hätten, selbst zu entscheiden, ob sie antreten. Sie merkte an, dass die Null-Punkte-Regelung bereits als Strafe für Absagen diene. Das Thema kam auf, nachdem sowohl Swiatek als auch Aryna Sabalenka kurz vor Beginn des Turniers in Dubai zurückgezogen hatten. Sabalenka verwies auf eine leichte Hüftverletzung und Bedenken hinsichtlich einer Überlastung, während Swiatek eine Terminkalenderänderung nach ihrer Niederlage im Finale von Katar anführte. Tahlak bezeichnete die Absagen als unglückliche Überraschung und forderte strengere Maßnahmen. Sabalenka hatte die Kommentare des Direktors zuvor als lächerlich bezeichnet und einen möglichen Boykott der Veranstaltung angedeutet. Swiatek sprach zudem über einen Medienprotest bei Roland Garros, wobei sie den Respekt gegenüber Journalisten betonte und gleichzeitig eine bessere Unterstützung für alle Spielerinnen forderte. Sie soll in der ersten Runde am Montag gegen die Australierin Emerson Jones antreten.

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