Iga Swiatek hat sich im Vorfeld ihrer Titelverteidigung in Wimbledon zu Online-Hass und unrealistischen Erwartungen geäußert. Die polnische Spielerin teilte ihre Ansichten in einem Interview mit WP SportoweFakty.
Swiatek, die Wimbledon-Siegerin von 2025, drückte ihr Erstaunen über die radikalen Meinungen der von ihr als Pseudo-Experten bezeichneten Personen aus. Sie merkte an, dass solche Ansichten häufig in Schlagzeilen auftauchten und nur schwer zu akzeptieren seien.
Die 25-Jährige betonte zudem den Druck, der auf erfolgreichen Sportlern lastet. "Wenn eine Person Erfolg hat und gewinnt, ist eine Niederlage plötzlich inakzeptabel", sagte sie. "Das ist nicht ganz menschlich. Jeder macht Fehler, besonders im Sport."
Swiatek verwies auf die Herausforderungen durch soziale Medien. Sie erklärte, dass Spieler ständig mit Fragen zu ihrer Leistung konfrontiert würden und mit unangenehmen Schlagzeilen sowie nicht konstruktiven Meinungen von Fans umgehen müssten.
Bereits zuvor hatte sie sich nach einer Niederlage bei den China Open im vergangenen Jahr gegen Online-Beschimpfungen gewehrt. Auch ihr Vater, Tomasz Swiatek, hat sich in vergangenen Phasen der Kritik bereits zu ihrer Verteidigung geäußert.