Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka hat den Direktor der Dubai Tennis Championships, Salah Tahlak, für seine Kommentare zu ihren und Iga Swiateks Rücktritten kritisiert und angedeutet, dass sie die Veranstaltung in Zukunft auslassen könnte. Sie bezeichnete seine Bemerkungen auf einer Pressekonferenz in Miami als übertrieben. Der Austausch wirft ein Schlaglicht auf die Spannungen im Zusammenhang mit dem WTA-Zeitplan und dem Wohlergehen der Spielerinnen.
Aryna Sabalenka reagierte scharf auf die Kritik von Dubai-Turnierdirektor Salah Tahlak an ihrem Rückzug von den Dubai Tennis Championships im vergangenen Monat. Tahlak hatte die Gründe für ihre und Iga Swiateks späte Absage in Frage gestellt und härtere Strafen gefordert, einschließlich möglicher Abzüge von Ranglistenpunkten. In ihrer Pressekonferenz vor dem Turnier in Miami am 17. März 2026 sagte Sabalenka: "Ich glaube nicht, dass er sich auf die bestmögliche Weise gezeigt hat." Sie fügte hinzu: "Für mich ist es eigentlich sehr traurig zu sehen, dass die Turnierleitung uns als Spieler nicht schützt. Es geht ihnen nur um ihren (Umsatz), ihr Turnier, und das war's. Ich bin mir nicht sicher, ob ich nach diesem Kommentar jemals wieder dorthin gehen möchte. Für mich ist das zu viel." Sabalenka zog sich aufgrund von Hüftproblemen zurück, eine Entscheidung, die es ihr ermöglichte, den Titel in Indian Wells gegen Elena Rybakina zu gewinnen. Als sie ihren Rückzug aus Dubai bekannt gab, sagte sie: "Ich habe eine ganz besondere Verbindung zu diesem Turnier, den Fans und der Stadt. Leider fühle ich mich nicht 100-prozentig. Aber ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder dabei sein kann." Auch Naomi Osaka und Madison Keys zogen sich von der Veranstaltung zurück. Sabalenka wies auf den Termindruck hin: "Wir haben diese kleinen Lücken im Zeitplan, in denen ich mich erholen und auftanken kann. Ich habe das Gefühl, dass die Terminplanung verrückt spielt." Unterstützung kam von anderen, darunter Andy Roddick, der den Abzug von Ranglistenpunkten in Frage stellte, und Coco Gauff, die sagte: "Ob ich denke, dass Spieler Punkte verlieren sollten? Ehrlich gesagt, ich nicht." Nach den WTA-Regeln müssen Spitzenspielerinnen mit Geldstrafen und Ranglistenabzügen rechnen, wenn sie Pflichtveranstaltungen versäumen.