Japan plant Modellprojekt für Nachmittagsbetreuung in Firmen

Die Behörde für Kinder und Familien hat Pläne angekündigt, ein Modellprojekt zu starten, das Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder in Unternehmen bietet. Die Initiative zielt darauf ab, Wartelisten für Gakudō-Hoiku-Einrichtungen zu reduzieren. Sie wird auch eine Website einführen, auf der Eltern die Sicherheitsstandards von Babysittern überprüfen können.

Die Behörde für Kinder und Familien hat am Dienstag angekündigt, dass sie ein Modellprojekt starten wird, um Grundschulkinder in Unternehmen nachmittags zu betreuen, als Teil eines vorgeschlagenen umfassenden Wirtschaftspakets. Die Behörde zielt mit dieser Initiative darauf ab, die Anzahl der Kinder auf Wartelisten für Gakudō-Hoiku-Nachmittagsbetreuungseinrichtungen zu verringern.

Laut der Behörde befanden sich am 1. Mai etwa 17.000 Kinder auf Wartelisten für diese Einrichtungen. Die Nachfrage steigt aufgrund der Zunahme von Haushalten mit zwei Verdienern. Durch die Subventionierung von Unternehmen und anderen Einrichtungen, die eine solche Betreuung anbieten, möchte die Behörde berufstätige Eltern bei der Kindererziehung unterstützen.

Zusätzlich wird die Behörde eine Website starten, auf der Eltern überprüfen können, ob Babysitter Sicherheitsstandards erfüllen, um die Nutzung von Babysitting-Diensten zu fördern.

Hitoshi Kikawada, Minister für Kinderpolitik, sagte in einer Pressekonferenz am Dienstag: "Die Sicherung von Nachmittagsplätzen für Kinder ist wichtig, um das Work-Life-Balance zu unterstützen und die Belastung der Kindererziehung zu reduzieren."

Dieses Projekt adressiert die wachsenden Bedürfnisse an Nachmittagsbetreuung inmitten der sich wandelnden Familienstrukturen in Japan.

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