Staffel 7 von The Last Drive-in mit Joe Bob Briggs startet heute Abend auf Shudder und kehrt zum monatlichen Double-Feature-Format zurück. Der erfahrene Horror-Moderator diskutiert zusammen mit Produzent Matt Manjourides die Entwicklung der Show und die Leidenschaft für Genrefilme. Die Eröffnung ehrt einen hundert Jahre alten Klassiker mit einem thematischen Remake und einem Gastauftritt.
Joe Bob Briggs, die Horror-Moderatoren-Persönlichkeit des Journalisten John Bloom, unterhält das Publikum seit fast vier Jahrzehnten mit Exploitation- und Horrorfilmen. Er begann 1985 als Gast bei The Movie Channel und blieb 11 Jahre ohne formellen Vertrag. Nach einer 17-jährigen Pause, die er dem Journalismus widmete, belebte Briggs seinen Akt 2018 auf Shudder wieder, wo er über 100 Filme mit Co-Moderatorin Darcy the Mail Girl, gespielt von Diana Prince, zeigte. Die neue Staffel wechselt vom zweiwöchentlichen Rhythmus des Vorjahres zu einer Folge pro Monat am ersten Freitag bis Februar 2026, plus ungenannte Specials. Dieser Wechsel, wie Briggs erklärt, ermöglicht die beliebten Double Features bei gleichzeitiger Jahreskonsistenz: „Die Leute mögen Double Features... es macht es zu einem richtigen Event.“ Produzent Matt Manjourides, ein Langzeitfan, der sich um 2006 über Troma Entertainment wieder mit Briggs verband, lobt das werbefreie Shudder-Format für kreative Freiheit, die Intros bis zu 40 Minuten und mehrere Gäste erlaubt. Die Premiere heute Abend um 21 Uhr ET auf Shudder TV und AMC+ TV Feed zeigt einen Horror-Meilenstein von 1925 – von Briggs und Manjourides als „erster großer amerikanischer Horrorfilm“ gefeiert – gepaart mit seinem „verrückten Remake“. Special Guest Spencer Charnas von Ice Nine Kills wird von Shane Morton, bekannt für Werke wie die Cheddar Goblin-Werbung, zu einem Monster geschminkt. Briggs bevorzugt die 1970er für Moderationen wegen ihrer experimentellen Produktionen wie Texas Chain Saw Massacre und Halloween, hält die 1950er aber für qualitativ reichhaltigst, von nachdenklicher Sci-Fi wie Invasion of the Body Snatchers bis Kreaturenfilmen. Manjourides tendiert zu 1980er-Videotheken-Nostalgie und Guerilla-Shot-on-Video-Oddities. Beide betonen das Feiern indie Bemühungen statt Mängel zu verspotten: „Wir versuchen, uns nie der Film überlegen zu fühlen“, sagt Briggs. Folgen streamen sonntags auf Shudder und AMC+. Der anhaltende Reiz der Show liegt im Wiederentdecken versteckter Schätze und Community-Aufbau, wie Briggs aus Live-Events mit klassischen Drive-in-Vibes berichtet.