Der Rettungsdienst von Johannesburg intensiviert die öffentliche Aufklärung über sicheres Heizen, nachdem diese Woche vier Kleinkinder bei Hüttenbränden ums Leben kamen. Behörden appellieren an die Bewohner, keine Feuerstellen mit in geschlossene Räume zu nehmen. Dieser Schritt erfolgt, da der Winter das Brandrisiko in informellen Siedlungen erhöht.
Zwei der Kinder starben am Montag in Slovoville, Soweto. Die beiden anderen kamen am Mittwoch in der informellen Siedlung Zamimpilo ums Leben. Robert Mulaudzi, Sprecher des Rettungsdienstes von Johannesburg, erklärte, dass sich die Aufklärungsprogramme darauf konzentrieren werden, wie man sich warm halten kann, ohne tödliche Gefahren zu schaffen.
Mulaudzi wies darauf hin, dass die Zahl der Brandvorfälle in informellen Gebieten im Winter typischerweise zunimmt. Er warnte davor, dass Feuerstellen gefährlich werden, wenn sie mit in Hütten genommen werden, da sie über Nacht giftige Dämpfe freisetzen können, die tödlich wirken.
Der Rettungsdienst möchte die Gemeinden direkt erreichen und beraten, welche Heizmöglichkeiten sicherer sind. Weitere Einzelheiten zu den spezifischen Terminen des Programms wurden in der Ankündigung nicht genannt.