Richter verweigert Klägerin gegen Cardi B neuen Prozess in Angriffsklage

Ein Richter in Los Angeles entschied am 5. Dezember 2025, der Sicherheitswache Emani Ellis einen neuen Prozess in ihrer gescheiterten Angriffsklage gegen Cardi B zu verweigern. Die Entscheidung bestätigt ein Juryurteil von September zugunsten der Rapperin bezüglich eines Vorfalls 2018 in einer Arztpraxis. Der Richter wies Behauptungen zurück, dass ein Stiftwerfen-Vorfall vor dem Gerichtsgebäude die Geschworenen eingeschüchtert habe.

Hintergrund des Falls

Die Klage resultiert aus einem Vorfall am 24. Februar 2018 in einer Gynäkologenpraxis in Beverly Hills, wo Cardi B, damals vier Monate schwanger mit ihrem ersten Kind, auf Ellis traf, die als Sicherheitskraft arbeitete. Ellis klagte 2020 und warf Assault, Battery, emotionale Belastung und Fahrlässigkeit vor. Sie behauptete, Cardi habe sie beschimpft, angespuckt und ihr mit einer scharfen Acrylnagel die Wange zerkratzt, was eine Plastikoperation erforderte. Cardi bestritt jeglichen körperlichen Kontakt und sagte in einem Prozess im August 2025 aus, die Auseinandersetzung sei rein verbal gewesen. Sie äußerte Besorgnis darüber, dass Ellis sie filmte, da sie ihre Schwangerschaft vor der Öffentlichkeit, einschließlich ihrer Eltern, verheimlichte. Cardi beschrieb Ellis als Aggressorin, die sie in eine Ecke drängte, und wies darauf hin, dass ihre Nägel kurz und quadratisch waren, wie auf einem Foto vom NBA All-Star Game in jener Woche zu sehen.

Prozess und Urteil

Im Prozess unterstützten die Zeugen Dr. David Finke und die Rezeptionistin Tierra Malcolm Cardis Darstellung und berichteten, sie hätten Geschrei gehört und Ellis mit einem Telefon gesehen, die aggressiv wirkte. Die Jury beriet weniger als eine Stunde, bevor sie am 2. September 2025 einstimmig feststellte, dass Ellis ihre Vorwürfe nicht bewiesen habe. Vor dem Gerichtsgebäude warnte Cardi vor frivolen Klagen und sagte: 'I work hard for my money for my kids and for people I take care of, so don’t you ever think that you gonna sue me, and I’m just gonna settle and just give you my money.'

Antrag auf Neuaussetzung abgewiesen

Ellis beantragte einen neuen Prozess und argumentierte, das Juryurteil passe nicht zu den Fakten und zwei Zeugen seien unangemessen spät offengelegt worden. Sie behauptete außerdem, die Geschworenen seien durch Cardi, die vor dem Urteil einen Stift auf eine Reporterin in einem Medientumult warf, eingeschüchtert worden. Videoaufnahmen zeigten, wie Cardi den Stift auf den Boden warf, nachdem ein Vlogger Fragen zu ihrem Gerücht um eine Schwangerschaft mit Stefon Diggs gerufen hatte; sie kündigte ihre Schwangerschaft am 17. September an. Richter Ian C. Fusselman wies diese Argumente am 5. Dezember 2025 zurück und bezeichnete die Einschüchterungsbehauptung als „unüberzeugend“ und spekulativ. Er stellte fest, dass ausreichende Beweise das Urteil stützten und keine externe Beeinflussung der Geschworenen erkennbar sei.

Offene Fragen

Der Richter plant, einen Antrag der Verteidigung zu prüfen, den Anwalt von Ellis, Ron Rosen Janfaza, wegen angeblicher Fehlverhaltens zu sanktionieren, einschließlich wiederholter unbegründeter Behauptungen über Ellis' psychologische Behandlung und Fragen zu Cardis Bandenzugehörigkeit. Ein Entscheid könnte bereits nächste Woche fallen.

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