Südkoreas führende K-Pop-Agenturen HYBE, SM Entertainment, YG Entertainment und JYP Entertainment führen erste Gespräche über den Start eines gemeinsamen globalen Musikfestivals namens Fanomenon. Die Veranstaltung soll mit Coachella konkurrieren und bis Ende 2027 ihr Debüt geben. Das Konzept geht auf den JYP-Gründer Park Jin-young zurück, der die staatlichen Bemühungen zur weltweiten Förderung der koreanischen Kultur leitet.
Die vier Konkurrenzunternehmen bereiten Berichten zufolge ein Gemeinschaftsunternehmen für Fanomenon vor, mit dem Plan, das Festival ab 2028 auf Großstädte weltweit auszudehnen. Park Jin-young, Gründer von JYP Entertainment und Ko-Vorsitzender des südkoreanischen Komitees für den Austausch von Populärkultur, stellte die Idee als Teil umfassenderer Initiativen vor, um den globalen kulturellen Einfluss des Landes zu stärken. Die Agenturen teilten mit, dass sich die Diskussionen noch in einem frühen Stadium befänden und noch keine festen geschäftlichen Entscheidungen getroffen wurden. Präsident Lee Jae Myung ernannte Park zum Leiter der Förderung von K-Pop und koreanischer Kultur und sicherte staatliche Unterstützung ohne politische Einflussnahme zu. Diese Zusammenarbeit erfolgt vor dem Hintergrund eines starken Branchenwachstums, einschließlich des für 2026 erwarteten zehnfachen Gewinnanstiegs bei HYBE, der durch die ausverkaufte Welttournee von BTS mit 82 Terminen vorangetrieben wird.