Der Gouverneur von Murang’a, Dr. Irungu Kang’ata, hat seine Entscheidung verteidigt, an einer öffentlichen Versammlung der Linda Mwananchi-Bewegung in Thika teilzunehmen. Dieser Schritt hat im Vorfeld der Wahlen 2027 eine politische Debatte in der Region Mt. Kenya ausgelöst.
In einem Interview mit Inooro TV erklärte Kang’ata, dass seine Teilnahme Teil seiner politischen Strategie sei, die Interessen der Region Mt. Kenya zu vertreten. Er betonte, dass die Region bei der Repräsentation innerhalb der Bewegung nicht außen vor gelassen werden dürfe.
Er wies Behauptungen zurück, er wolle sich als Anführer der Politik am Mt. Kenya positionieren, sich auf eine Kandidatur als Präsident oder Vizepräsident vorbereiten oder eine neue Partei gründen. Er merkte an, dass ihm bewusst sei, dass die UDA die populärste Partei in Murang’a bleibe und Rigathi Gachagua die Politik in der Region anführe.
Der Politikanalyst Stanley Wang’ombe kritisierte Kang’ata dafür, dass er versuche, die politische Ausrichtung der Region Mt. Kenya einseitig zu gestalten. Auch die Ministerin für Ländereien, Alice Wahome, kritisierte den Gouverneur während ihrer Besuche in Murang’a.