Der Film ‘Kokuho’, der das Leben eines Kabuki-Darstellers darstellt, ist zum einnehmendsten japanischen Live-Action-Film geworden, mit Einspielergebnissen von etwa 17,38 Milliarden Yen bis Montag, so sein Verleger Toho Co. Er hat den 22 Jahre alten Rekord gebrochen, der zuvor von ‘Odoru Daisosasen The Movie 2: Rainbow Bridge o Fusa Seyo!’ gehalten wurde.
Regie führte Lee Sang-il, ‘Kokuho’ ist eine Adaption des epischen Romans gleichen Titels von Shuichi Yoshida und erzählt die Geschichte von zwei Kabuki-Darstellern, die bemüht sind, zu auserlesenen Onnagata – also Darstellern von Frauenrollen – zu werden. Ryo Yoshizawa und Ryusei Yokohama spielen die Hauptrollen, wobei der Film prächtige Kabuki-Aufführungen und die harte Welt der traditionellen darstellenden Künste zeigt.
Der Film ist kürzlich in ausländischen Kinos angelaufen, einschließlich Südkorea und Taiwan. Er wurde ausgewählt, um Japan in der Kategorie Internationaler Spielfilm bei der 98. Academy Awards zu vertreten, mit großem Interesse daran, ob er unter die finalen Oscar-Nominierten kommt. Ein breiter Kinostart in den USA ist für nächstes Jahr geplant.
Animierte Filme dominieren die Gesamtkinocharts japanischer Filme, wobei ‘Kimetsu no Yaiba: Mugen Ressha-hen’ (‘Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba — The Movie: Mugen Train’) aus 2020 mit 40,75 Milliarden Yen an der Spitze steht. ‘Kokuho’ hat nun einen neuen Maßstab für japanische Live-Action-Filme gesetzt.