Präsident Lee Jae Myung gelobte am Sonntag, Sicherheitsmängel in einem Wärmekraftwerk in Ulsan zu untersuchen, wo sieben Arbeiter bei dem Einsturz eines 63 Meter hohen Turms ums Leben kamen, und die Verantwortlichen streng zu bestrafen. Der Unfall ereignete sich am 6. November, wobei der letzte Leichnam am Freitag geborgen wurde. Als oberster Wächter der öffentlichen Sicherheit drückte Lee tiefe Trauer aus.
Ein 63 Meter hoher Turm in einem Wärmekraftwerk in der südöstlichen Stadt Ulsan stürzte am 6. November 2025 ein und begrub sieben Arbeiter. Die Behörden bargen den letzten Leichnam am Freitag, nach den sechs anderen.
Präsident Lee Jae Myung schrieb am 16. auf Facebook: „Als die Person, die letztendlich für die öffentliche Sicherheit verantwortlich ist, bin ich aufrichtig und zutiefst traurig. Trotz der Wünsche des Volkes sind alle sieben gefangenen Arbeiter als Leichen zu ihren Familien zurückgekehrt. Mein Herz ist tief zerrissen.“ Er beschrieb den Unfall als etwas, das „nicht hätte passieren dürfen“, und versprach: „Ich werde sicherstellen, dass eine solche Tragödie nicht wiederholt wird. Wir müssen ein Ende mit solchen Tragödien setzen, bei denen Arbeitsplätze zu Todesstätten werden.“
Der Präsident forderte eine schnelle und gründliche Untersuchung der genauen Ursache und versprach harte Strafmaßnahmen gegen die Verantwortlichen, unabhängig von ihrer Position. Er drängte die zuständigen Ministerien auch, die Sicherheitsbedingungen an Arbeitsplätzen von Grund auf zu überprüfen und notwendige Maßnahmen für die Wintersaison umzusetzen.
In einem separaten Beitrag auf X, ehemals Twitter, erklärte Lee, dass „die Belohnung von Verdiensten und die Bestrafung von Fehlern das grundlegende Prinzip der Führung einer Organisation ist.“ Diese Äußerungen unterstützen die Bemühungen seiner Administration, die Beteiligung öffentlicher Beamter an illegalen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem fehlgeschlagenen Versuch des vorigen Jahres, das Kriegsrecht zu verhängen, zu untersuchen, während Maßnahmen zur Förderung von Beamten vorangetrieben werden. Die Regierung kündigte am Dienstag Pläne für eine solche Taskforce an und enthüllte am folgenden Tag Initiativen zur Unterstützung einer aktiven öffentlichen Verwaltung und zur Belebung des öffentlichen Dienstes.
Der Vorfall hebt anhaltende Bedenken hinsichtlich der Arbeitssicherheit in Südkorea hervor und unterstreicht die Notwendigkeit gründlicher Untersuchungen und präventiver Maßnahmen.