Ansturm auf Klimaanlagen bei Lidl führt zu Warteschlangen und Rangeleien in Filialen

Lidl startete am Donnerstag, den 2. Juli, in Frankreich eine Verkaufsaktion für 200.000 Klimaanlagen und Ventilatoren, die angesichts einer bevorstehenden Hitzewelle in einigen Supermärkten zu Menschenmengen und Chaos führte.

Die Aktion wurde gestartet, da die Lagerbestände knapp werden und für später in der Woche eine neue Hitzewelle erwartet wird. In der Filiale in Nanterre im Département Hauts-de-Seine zeigen Videos, wie eine dicht gedrängte Menschenmenge bei Ladenöffnung gegen die Türen drückte, die schließlich nachgaben. Ein Journalist von BFMTV berichtete von Streitigkeiten in der Filiale, in der nur 10 Klimaanlagen für etwa hundert Personen angeboten wurden, die teilweise die halbe Nacht gewartet hatten. Einige Kunden waren bereits um 1 Uhr morgens eingetroffen, manche sogar mit Campingstühlen. Der Abgeordnete Karl Olive äußerte auf X seine Enttäuschung, nachdem er die Lidl-Filiale in Chambourcy besucht hatte, wo keine Klimaanlagen, sondern nur Ventilatoren verfügbar waren. Er kritisierte die mangelnden Informationen über die tatsächlichen Lagerbestände.

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