Die Hitzewelle in Frankreich hat zu einem hohen Arbeitsaufkommen im Bestattungswesen geführt; die Infrastrukturen sind zu 66 % ausgelastet, die beiden Pariser Bestattungsinstitute sind voll belegt.
Élisabeth Charrier, Generaldelegierte der Fédération nationale du funéraire, erklärte gegenüber Le Figaro, dass die Hitzewelle die Aktivitäten früher als erwartet ausgelöst habe, bereits zu Beginn der Hitzeperiode und nicht erst am Ende des Wochenendes. Eine erste vorläufige Bilanz von Santé publique France meldet 1000 zusätzliche Todesfälle im Vergleich zum Normalwert.
Die Belastungen konzentrieren sich auf Paris, wo laut Charrier die beiden Bestattungsinstitute voll belegt sind. Sie merkte an, dass die Umfrage unter den Unternehmen der Branche eine Auslastung von 66 % im gesamten Staatsgebiet zeige.
Charrier lehnte es ab, von einer Sättigung zu sprechen, und verwies stattdessen auf ein „hohes Arbeitsaufkommen“. Sie erwähnte zudem die Lehren aus der Hitzewelle von 2003, um die durch die Hitze bedingten Herausforderungen zu bewältigen.