Nach ihrer Rückkehr nach Hause im Dezember 2025 infolge eines schweren Sturzes im August 2024 wurde die olympische Vielseitigkeitsreiterin Liz Halliday offiziell als FEI-Para-Dressurreiterin der Klasse II eingestuft. Sie erhielt ihre Einstufung letzte Woche in TerraNova in Florida und plant, im Laufe dieses Jahres in den Turniersport zurückzukehren.
Seit ihrer Rückkehr auf ihre Farm in Lexington hat die in den USA lebende olympische Vielseitigkeitsreiterin Liz Halliday damit begonnen, in ihrer eigenen Reithalle dreimal pro Woche auf Brewers Pferd, das Teammitglied Melissa gehört, zu reiten. Sie beschreibt die Erfahrung nach ihrer langen Abwesenheit als 'unglaublich'. Die Kommunikation bleibt eine tägliche Herausforderung, bei der sie von ihrem Team unterstützt wird, doch ihre Stimmung hat sich angesichts der stetigen Fortschritte aufgehellt.
Letzte Woche reiste Halliday mit ihrem Partner Mark und ihrer Mutter zur Klassifizierung nach TerraNova in Florida. Offizielle beurteilten sie ohne Reitprüfung und ordneten sie in die FEI-Klasse II ein, die Schritt- und Trabaufgaben umfasst, bei denen Qualität und Leistung des Pferdes im Vordergrund stehen.
'Ich bin stolz darauf, sagen zu können, dass ich nun offiziell eine FEI-Para-Dressurreiterin der Klasse II bin!', schrieb sie auf Facebook. Halliday hat bereits mit dem Üben komplexer Bewegungsabläufe zu Hause begonnen und erwartet, bald wieder an Turnieren teilnehmen zu können, was sie als eine 'aufregende neue Richtung' betrachtet. Bei der Veranstaltung traf sie inspirierende Para-Dressursportler, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.
Halliday feierte zudem die Rückkehr von Deniro Z auf ihre Farm – ein Pferd, mit dem sie neun internationale Siege bis zum CCI4*-S-Niveau errang, darunter einen 10. Platz beim Kentucky Three-Day Event 2021 und einen 15. Platz bei den Burghley Horse Trials 2019. Ihn wieder zu reiten, war der Höhepunkt ihres Jahres.