Lola Young trat nach drei Monaten erstmals öffentlich bei Lily Allens Weihnachtsveranstaltung in London am 19. Dezember auf, nach ihrem Bühnenkollaps im September. Die 24-jährige englische Popstar posierte für Fotos mit Allen und Olivia Rodrigo. In einem Instagram-Post am nächsten Tag dankte sie für die Unterstützung und deutete ein schrittweises Rückkehr auf die Bühne an.
Lola Young brach am 27. September während ihres Auftritts beim All Things Go Festival im Forest Hills Stadium in Queens, New York, auf der Bühne zusammen. Der Vorfall führte dazu, dass sie die restlichen Shows absagte, einschließlich eines Sets beim All Things Go Festival in Washington, D.C., sowie Tourdaten in Großbritannien und Nordamerika. Vor dem Kollaps hatte Young sich am Tag zuvor aus dem Audacy’s We Can Survive-Konzert im Prudential Center in New Jersey zurückgezogen, wobei ihr Manager eine sensible Angelegenheit der psychischen Gesundheit als Grund nannte.
Etwa eine Woche zuvor hatte die Grammy-nominierte Künstlerin ihr drittes Album I’m Only F–king Myself veröffentlicht. Im Anschluss kündigte sie in den sozialen Medien an: „Ich gehe für eine Weile weg. Es tut mir weh zu sagen, dass ich alles für die absehbare Zukunft absagen muss. Ich hoffe wirklich, dass ihr mir eine zweite Chance gebt, sobald ich Zeit hatte, an mir zu arbeiten und stärker zurückzukehren.“
Am Samstag, dem 20. Dezember, teilte Young ihren ersten Instagram-Post seit dem Vorfall: „Ich wollte mich einfach bei allen bedanken, die mir Zeit und Raum gegeben haben, um mich zu sammeln und meinen Kopf in einen besseren Zustand zu bringen. Ich habe so viel Liebe und Unterstützung von euch allen gespürt und das hat mehr geholfen, als ihr je wissen werdet.“ Sie fügte hinzu: „Ich hoffe, schrittweise wieder aufzutreten und meine Träume weiterzuverfolgen. Frohe Feiertage euch allen und ich kann es kaum erwarten, euch 2026 zu sehen.“ Zum Abschluss schrieb sie: „Das Leben ist eine Reise, nichts ist perfekt, aber heute geht es mir gut. Alles Liebe immer, Lola.“
Im Oktober reichten Youngs Anwälte in London einen Rechtsstreit ein und warfen dem Produzenten Carter Young vor, unverdiente Songwriting-Credits für vier nicht näher bezeichnete Songs von ihr beansprucht zu haben. Ihr jüngster Auftritt bei Allens Veranstaltung markiert einen Schritt zur Genesung, wobei sie die Priorität der psychischen Gesundheit betonte.