Longueira nimmt Kampagne nach Freispruch im SQM-Fall wieder auf

Der ehemalige Senator Pablo Longueira trat erstmals öffentlich auf, nachdem er im SQM-Fall freigesprochen worden war, und unterstützte den UDI-Abgeordnetenkandidaten Carlos Ward. Das Gericht sprach ihn von allen Anklagen im Zusammenhang mit mutmaßlicher Korruption und illegaler politischer Finanzierung zwischen 2008 und 2015 frei. Longueira äußerte seine Freude und forderte Unterstützung für Ward in einer zukünftigen rechtsgerichteten Regierung.

Das Dritte Orale Strafgericht in Santiago sprach Pablo Longueira von allen Anklagen im SQM-Fall frei, einer Untersuchung zu mutmaßlicher Korruption und illegaler politischer Finanzierung von 2008 bis 2015. Das Urteil betraf prominente Politiker und ehemalige SQM-Manager, entlastete jedoch den ehemaligen Senator von den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft und des Finanzamts.

Nach dem Freispruch trat Longueira in die Kampagne ein, um den UDI-Abgeordnetenkandidaten Carlos Ward in seinem ersten öffentlichen Auftritt seit dem Urteil zu unterstützen. In einem während des Tages geteilten Video erklärte Longueira: „Liebe Freunde, ich bin Pablo Longueira, mit enormer Freude nach dem Sieg in dieser Schlacht. Ich möchte mich für die Zuneigung bedanken, aber ich bitte euch um einen besonderen Gefallen. Ich bin bei einem Freund, mit dem wir große Kämpfe geführt haben“.

Der ehemalige Abgeordnete betonte seine Unterstützung für Ward und nannte ihn „diesen großartigen Abgeordneten, den die zukünftige rechtsgerichtete Regierung braucht“. Ward seinerseits dankte für die Geste und beschrieb Longueira als „eine Referenz, die die Politik mit Überzeugung, Arbeit und Nähe zum Volk geprägt hat“. Er fügte hinzu: „Seit Jahren teilen wir dieselbe Auffassung vom öffentlichen Dienst: auf der Straße sein, bei der Gemeinschaft, zuhören und handeln. Denn das ist die Politik, die verändert, Spuren hinterlässt und reale Chancen für diejenigen schafft, die vorankommen wollen“.

Longueiras Rückkehr auf die politische Bühne fällt mit den Wahlen in Chile zusammen, bei denen die UDI ihre Präsenz stärken möchte. Der ehemalige UDI-Präsident, der durch den Gerichtsprozess an den Rand gedrängt worden war, setzt sich nun ein, um seine Parteikollegen zu unterstützen.

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