Die ukrainische Tennisspielerin Marta Kostyuk sprach während des Medientages in Roland Garros über die psychischen Narben, die ihre Kindheit als Turnerin bei ihr hinterlassen hat. Die Nummer 15 der Weltrangliste reist mit einer perfekten Bilanz von 12-0 auf Sand in dieser Saison nach Paris.
Kostyuk beschrieb die strengen Anforderungen des Turnens, die schon in jungen Jahren eine ständige Gewichtskontrolle erforderten. Sie erzählte, dass sie sich als Acht- oder Zehnjährige 20 bis 30 Mal am Tag gewogen habe, was trotz der körperlichen Vorteile bleibende psychische Folgen hinterließ. Die 23-Jährige erinnerte zudem an eine schwere Adduktorenverletzung aus dieser Zeit und zeigte sich dankbar dafür, diese Herausforderungen überwunden zu haben, und merkte an, dass sie sich heute besser fühle.