Der Dokumentarfilm "Mary Oliver: Saved by the Beauty of the World" läuft nach seinem Start in New York nun auch in den Kinos von Los Angeles. Der von Sasha Waters inszenierte Film zeichnet das Leben der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Dichterin nach, von ihrem Missbrauch in der Kindheit bis hin zu ihren Jahren in Provincetown mit ihrer Partnerin Molly Malone Cook.
Der Film verfolgt Olivers Weg von relativer Unbekanntheit bis hin zu ihrem Status als Berühmtheit nach ihrem Pulitzer-Sieg im Jahr 1984. Sie gewann eine große Fangemeinde unter Persönlichkeiten wie Oprah Winfrey und Stephen Colbert, die neben Helena Bonham Carter und Steve Buscemi im Dokumentarfilm zu sehen sind, um Gedichte wie "Wild Geese" und "The Summer Day" vorzulesen.
Sasha Waters sprach im Podcast "Doc Talk" über das Projekt. Sie erläuterte die Herausforderungen, die Arbeit einer zurückgezogen lebenden Schriftstellerin zu verfilmen, sowie die Entscheidung, den Komiker John Waters einzubeziehen, dessen gegensätzliche Sicht auf die Natur einen Kontrast zu Olivers Liebe zur natürlichen Welt bildet.
Der Untertitel "Saved by the Beauty of the World" stammt von Worten, die die Dichterin selbst gesprochen hat. Der Film wird durch den Verleih Kino Lorber in weiteren Städten anlaufen.