Der neue Dokumentarkurzfilm 'Buried Under Years of Dust' erzählt die Geschichte der nicht sprechenden autistischen Frau Emily Grodin, die durch ein unterstütztes Schreibgerät ihre Stimme fand. Der Film, produziert von der aus 'Friends' bekannten Marta Kauffman, feiert am Freitag auf dem San Francisco International Film Festival Weltpremiere. Ein exklusiver Trailer beleuchtet Grodins bemerkenswerten Weg.
Emily Grodin verbrachte einen Großteil ihres Lebens damit, aufgrund ihres Autismus nicht verbal kommunizieren zu können. Der Zugang zu einem unterstützten Schreibgerät veränderte ihre Fähigkeit, sich auszudrücken, wie der Dokumentarfilm 'Buried Under Years of Dust' detailliert zeigt. Der Film feiert am Freitag auf dem San Francisco International Film Festival Premiere, wobei Grodin Texte beisteuerte, die auf ihren gemeinsam mit ihrer Mutter Valerie Gilpeer verfassten Memoiren basieren. Regie und Produktion liegen bei Sophie Sartain, produziert wurde der Film zudem von Marta Kauffman, Robbie Rowe Tollin und Hannah KS Canter von Okay Goodnight. Zu Sartains früheren Arbeiten zählen 'Seeing Allred' und 'Mimi and Dona.'Im Trailer reflektiert Grodin: „Als ich sehr klein war, war mir bewusst, dass ich anders bin. 25 Jahre lang war ich in einem Körper ohne Stimme gefangen.“ Eine Synopsis beschreibt ihren Durchbruch: Nach Jahrzehnten erfolgloser Therapien waren ihre ersten geschriebenen Worte: „Ich war unter jahrelangem Staub begraben.“ Der Film zeigt ihr reiches Innenleben durch ihre Texte.Gilpeer sagte dem Magazin Spectrum Life: „Die Memoiren waren eine Möglichkeit, ein Licht auf Emily zu werfen. Ich wollte vor allem ihre Worte mit der Welt teilen – ihre Einsichten, Beobachtungen und Erfahrungen.“ Grodin ergänzte: „Kommunikation findet in vielen Formen statt. Verbale Kommunikation muss nicht das Ziel sein, wenn etwas anderes besser funktioniert.“ Der Dokumentarfilm wird in einer kommenden Staffel von PBS' 'Independent Lens' ausgestrahlt.