Max Holloway wird seinen BMF-Titel gegen Charles Oliveira im Hauptkampf von UFC 326 am Samstag in Las Vegas verteidigen. Der zeremonielle Gürtel, der 2019 geschaffen wurde, hat sich unter Holloways Regentschaft von einer Kuriosität zu einer prestigeträchtigen Auszeichnung entwickelt. Dieser Kampf markiert die dritte Verteidigung des Titels insgesamt.
Der BMF-Titel, Abkürzung für „baddest motherf---er“, entstand als einmaliger zeremonieller Gürtel für den Kampf bei UFC 244 zwischen Nate Diaz und Jorge Masvidal am 2. November 2019. Diaz hatte die Idee eingebracht und gesagt: „We’re fighting for the baddest motherf***er in the game belt, and that’s mine. I’d like to defend it against Jorge Masvidal.“ Masvidal gewann durch ärztlichen Stopp in ihrem Weltergewicht-Duell, verteidigte den Gürtel jedoch nie. Der Titel wurde bei UFC 291 am 29. Juli 2023 wiederbelebt, als Justin Gaethje Dustin Poirier per Knockout bezwang und den Leichtgewichts-Gürtel errang. Gaethje verlor ihn anschließend an Max Holloway bei UFC 300 am 13. April 2024 in einem dramatischen Ausgang. Holloway, der in Führung lag, lud Gaethje in den letzten Sekunden in die Mitte des Octagons ein und landete eine Sekunde vor der Glocke einen KO-Schlag – ein ikonischer Moment. Holloway absolvierte seine erste erfolgreiche Titelverteidigung gegen Poirier vor diesem bevorstehenden Duell. Kämpfer um den BMF-Titel sind für ihre Unterhaltungswert bekannt, wobei Kämpfer wie Oliveira mit 21 UFC-Rekord-Post-Fight-Boni glänzen. Holloway betonte gegenüber CBS Sports dessen Wert: „Not too much people get to fight for it, but not too much people get to even be in the conversation of this belt. It's amazing it's huge. I'm using it to try to get back to the undisputed title.“ Das Duell stellt Holloways Schlagkraft gegen Oliveiras Submissions-Fähigkeiten und verspricht einen weiteren hochklassigen Leichtgewichts-Kampf. Alle BMF-Kämpfe fanden im Leicht- oder Weltergewicht statt und widersprechen traditionellen Schwergewichts-Vorstellungen vom „Baddesten“.