Polizeiminister Senzo Mchunu hat vor der Madlanga-Kommission ausgesagt, dass Präsident Cyril Ramaphosa seine Entscheidung, das Political Killings Task Team (PKTT) aufzulösen, bei einem kurzen Treffen im Januar lediglich zur Kenntnis genommen habe. Dies geschah, nachdem Mchunu den Auflösungsbrief bereits versandt hatte. Das PKTT wurde ursprünglich 2018 von Ramaphosa nach dem Mord an einem ANC-Ratsmitglied in KwaZulu-Natal eingerichtet.
Bei seinem Auftritt vor der Madlanga-Untersuchungskommission am 5. Dezember 2025 erläuterte Polizeiminister Senzo Mchunu die Umstände rund um die Auflösung des Political Killings Task Team (PKTT). Er erklärte, dass er Präsident Cyril Ramaphosa über die Entscheidung bei einem kurzen Gespräch im Januar informiert habe, wahrscheinlich am 13. oder 23.
Mchunu betonte, dass das Treffen nicht als formale Präsentation gedacht gewesen sei, sondern als kurzer Update. „Als wir das Treffen hatten, egal ob am 13. oder 23., bin ich nicht hingegangen, um eine Präsentation zu halten, wir haben also ein kurzes Gespräch geführt. Es war nur ein kurzer Briefing für den Präsidenten darüber, was passiert ist, und um ihn darüber zu informieren, dass es diese besondere Entwicklung gegeben hat und dass ich mir gewünscht hätte, zuvor die Gelegenheit gehabt zu haben, mit ihm darüber zu konsultieren und zu besprechen“, sagte Mchunu der Kommission.
Das PKTT wurde 2018 von Ramaphosa gegründet, als Reaktion auf die Ermordung eines Ratsmitglieds des African National Congress (ANC) in KwaZulu-Natal, um politische Gewalt zu bekämpfen. Mchunu merkte an, dass er den Auflösungsbrief bereits vor dem Treffen mit dem Präsidenten versandt hatte, der die Maßnahme lediglich zur Kenntnis nahm.
Diese Aussage beleuchtet die internen Prozesse hinter der Auflösung der Einheit inmitten einer breiteren Prüfung von Task Forces zu politischen Morden. Die Kommission untersucht weiterhin damit zusammenhängende Themen, einschließlich Vorwürfen von Menschenrechtsverletzungen durch das PKTT.