Masernfälle steigen in Gebieten des Western Cape

Das Gesundheitsdepartement des Western Cape hat einen Anstieg von Masernfällen in mehreren Gemeinschaften gemeldet. Sinkende Impfraten bei Kindern werden für die Ausbrüche verantwortlich gemacht. Das Departement verstärkt seine Impfbemühungen, um die Ausbreitung einzudämmen.

Das Gesundheitsdepartement des Western Cape hat eine Warnung über steigende Masernfälle in Schlüsselngebieten wie Khayelitsha, Mitchells Plain, Eerste River, Somerset West, Mfuleni, Kraaifontein und Wesbank herausgegeben. Sprecherin Monique Johnstone führte die Ausbrüche auf sinkende Impfraten bei Kindern zurück, die auch zu Fällen von Röteln und Diphtherie beitragen.

Um das Problem anzugehen, priorisiert das Departement Impfkampagnen, gezielte Impfmaßnahmen und Community-Engagement-Programme. Diese Initiativen sollen Kinder vor schweren Komplikationen schützen, die mit Masern verbunden sind. Johnstone erklärte die Natur der Krankheit: „Masern sind eine hoch ansteckende Erkrankung, die den Atemtrakt befällt. Symptome von Masern umfassen hohes Fieber, Ausschlag, laufende Nase, Bindehautentzündung und Husten. Gesundheitsfachkräfte können Masern anhand von Anzeichen und Symptomen diagnostizieren, und eine Blutprobe wird für Labortests entnommen.“

Kostenlose Kindheitsimpfungen sind in allen öffentlichen Gesundheitseinrichtungen verfügbar, mit Nachholimpfungen für Kinder, die Impfungen versäumt haben. Impfungen können auch über Einrichtungen des Privatsektors und public-private Partnerschaften bezogen werden. Diese Reaktion erfolgt inmitten eines breiteren nationalen Trends, wobei Südafrika in diesem Jahr über 700 bestätigte Maserninfektionen gemeldet hat, hauptsächlich in Gauteng, gefolgt von Free State und Mpumalanga, gemäß Epidemiologe Jack Manamela des National Institute for Communicable Diseases.

Die Bemühungen im Western Cape unterstreichen die Bedeutung, eine hohe Impfquote aufrechtzuerhalten, um Ausbrüche in vulnerablen Gemeinschaften zu verhindern.

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