Der mexikanische Außenminister Juan Ramón de la Fuente nahm an der G7-Ministerkonferenz in Niagara, Kanada, teil und betonte die Notwendigkeit regionaler Kooperation zur Bekämpfung illegaler maritimer Aktivitäten. Er unterstrich, dass solche Bemühungen vom Seerecht und den verfassungsrechtlichen Prinzipien Mexikos geleitet werden müssen. Die Versammlung umfasst Minister der Mitgliedsländer und Gäste wie Mexiko.
Juan Ramón de la Fuente, der mexikanische Außenminister, sprach heute Morgen auf der G7-Ministerkonferenz in Niagara, Kanada. In seiner Rede hob er hervor, dass die erfolgreiche Festigung der maritimen Konnektivität eine Stärkung der regionalen Kooperation durch Kapazitätsaufbau und rechtliche Rahmenbedingungen erfordert, die auf dem Völkerrecht basieren. Dieser Ansatz gewährleistet die Staatssouveränität, während er die internationale Zusammenarbeit fördert.
De la Fuente betonte, dass kollektive Bemühungen zur Bekämpfung illegaler maritimer Aktivitäten vom Seerecht geleitet werden müssen. Er erinnerte daran, dass die Haltung Mexikos in seinen verfassungsrechtlichen Prinzipien der Außenpolitik verwurzelt ist, die den Dialog und die friedliche Streitbeilegung als Mittel zur Beilegung von Differenzen priorisieren. Das Außenministerium erklärte, dass diese Position das Engagement Mexikos stärkt, da die Verteidigung der Souveränität nicht im Widerspruch zur internationalen Zusammenarbeit steht.
Der Außenminister wurde von Roberto Velasco, dem Unterstaatssekretär für Nordamerika, begleitet. Der Gipfel bringt Außenminister aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Kanada, Frankreich, Italien, Japan und den Vereinigten Staaten zusammen, mit Gästen einschließlich Südafrika, Australien, Brasilien, Indien, Mexiko, Südkorea und Saudi-Arabien. Die kanadische Außenministerin und Gastgeberin Anita Anand betonte die Bedeutung des multilateralen Dialogs in einer volatilen Umgebung, enthielt sich jedoch einer Zusage konkreter Fortschritte bei Themen wie der Ukraine.
Diese Äußerungen erfolgen inmitten regionaler Spannungen, einschließlich US-Aktionen gegen verdächtige drogenhandelnde Schiffe in der Karibik und im Pazifik.