Zeugen berichten, dass Lorenzo Salgado Araujo am 7. Juli während eines Einsatzes in Houston erschossen wurde, ohne dass für den ICE-Beamten eine Bedrohung bestand. Die Abgeordnete Sylvia García bestätigte, dass Salgado nicht das Ziel des Einsatzes war.
Drei Männer, die im Truck von Salgado mitfuhren, erklärten dem Anwalt Hugo Balderas Ibarra, dass der Beamte durch das Beifahrerfenster geschossen habe und keine Beamten bedroht worden seien. Das Heimatschutzministerium hat bisher keine Beweise veröffentlicht, die die ursprüngliche Behauptung des Beamten stützen würden, wonach das Fahrzeug einen ICE-Wagen gerammt habe. Salgado Araujo, 52, der seit mehr als 35 Jahren ohne Vorstrafen in den Vereinigten Staaten lebte, war gerade mit seiner Arbeitsgruppe unterwegs, als sich die Schüsse lösten. García sagte, der amtierende ICE-Direktor David Venturella habe bestätigt, dass das Ziel des Einsatzes eine andere Person gewesen sei. Die Beamten trugen keine Körperkameras. Die ICE nahm die drei Zeugen, darunter Salgados Bruder, in Gewahrsam; die Staatsanwaltschaft von Harris County ermittelt. Die League of United Latin American Citizens setzt eine Belohnung von 5.000 Dollar für Videoaufnahmen des Vorfalls aus.