Mobs tötet bewaffneten Mann in Kiambu, während Polizei fehlendes Gewehr bergen

Die Polizei im Kreis Kiambu untersucht einen Vorfall, bei dem ein vermisstes G3-Gewehr von einem bewaffneten Mann geborgen wurde, der von einer Meute in der Magana-Gegend von Thika East am Freitag, 5. Dezember, getötet wurde. Anwohner stellten den Verdächtigen, was zu seiner tödlichen Verletzung führte, und Beamte bergten die Waffe zusammen mit Munition. Der National Police Service warnt vor Lynchjustiz und fordert auf, Straftaten den Behörden zu melden.

Der Vorfall ereignete sich in der Magana-Gegend von Thika East, wo Anwohner einen bewaffneten Verdächtigen konfrontierten, was zu einer Meute führte, die ihn tödlich verletzte. Lokale Administratoren trafen ein und fanden den Mann schwer verletzt und letztendlich tot vor. Beamte der Munyu-Polizeistation eilten zum Tatort und bergten ein G3-Gewehr, zwei Magazine, 68 Schuss 7.62x51mm-Munition, Platzpatronen, ein Taschenmesser und andere persönliche Gegenstände.

Laut einer Erklärung des National Police Service (NPS) „eilten Beamte der Munyu-Polizeistation zum Tatort. Dort bergten sie ein G3-Gewehr, zwei Magazine, 68 Schuss Munition, zusätzliche Platzpatronen, ein Taschenmesser und andere zugehörige Gegenstände.“ Die Schusswaffe und die Munition wurden gesichert und in polizeiliche Obhut genommen, bis weitere forensische und ballistische Analysen durchgeführt werden.

Die Polizei gibt an, dass das Gewehr in einem früheren Fall in Thika East als vermisst gemeldet wurde, wobei erste Erkenntnisse darauf hindeuten, dass es vor seinem Wiederauftauchen bei der gewalttätigen Konfrontation in anderen kriminellen Aktivitäten verwendet wurde. Der NPS fordert die Öffentlichkeit auf, verdächtige kriminelle Aktivitäten zu melden, anstatt selbst einzugreifen.

„Der National Police Service appelliert an die Öffentlichkeit, von Akten der Lynchjustiz abzusehen und verdächtige kriminelle Aktivitäten stattdessen den Strafverfolgungsbehörden zu melden, damit angemessene und gesetzliche Maßnahmen ergriffen werden können“, heißt es in der Erklärung. Der Dienst fordert die Zusammenarbeit der Öffentlichkeit bei laufenden Bemühungen zur Bergung illegaler Schusswaffen und zur Stärkung der nationalen Sicherheit.

Dazu gehört „Operation Rudisha Bunduki“ (Bringt die Waffe zurück), die Anwohner ermutigt, illegal gehaltene Schusswaffen freiwillig ohne Angst vor Strafverfolgung abzuliefern. Der NPS hat mit anderen Sicherheitsbehörden wie den Kenya Defence Forces (KDF) und lokalen Verwaltungsbeamten zusammengearbeitet, um gezielte Sicherheitsoperationen in betroffenen Gebieten durchzuführen. Der NPS ermutigt zu anonymen Meldungen über illegale Schusswaffen über dedizierte gebührenfreie Hotlines oder die Tippline der Directorate of Criminal Investigations (DCI).

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