Innenminister Kipchumba Murkomen hat den Einsatz von Zivilpolizisten während der Proteste am Donnerstag, den 25. Juni, verteidigt. Er äußerte sich im Harambee House und bezeichnete die Maßnahme als gängige Praxis.
Murkomen erklärte, dass Beamte häufig ohne Uniform operieren, um sich selbst zu schützen und die Einsätze nicht zu gefährden. Er merkte an, dass dieser Ansatz auch die Verwendung von anderen oder verdeckten Fahrzeugkennzeichen einschließt.
Der Minister hob die Rolle der Beamten des Directorate of Criminal Investigations hervor. Diese Beamten mischten sich während der Proteste landesweit unter die Menschenmengen, um Straftäter zu identifizieren und festzunehmen.
Die Regierung meldete landesweit 355 Festnahmen, davon 161 in Nairobi. Murkomen erklärte, dass solche Taktiken sowohl lokal als auch international als routinemäßige Sicherheitsmaßnahmen angewendet werden.