Clive Davis, der einflussreiche Musikmanager, der die Karrieren von Künstlern wie Whitney Houston und Bruce Springsteen prägte, ist am Montag in seinem Haus in Manhattan gestorben. Er wurde 94 Jahre alt. Sein Tod wurde von seinem Sprecher bestätigt, der mitteilte, dass er friedlich im Kreise seiner Familie entschlafen sei.
Davis machte bei Columbia Records Karriere, bevor er 1974 Arista Records und 2000 J Records gründete. Später war er als Chief Creative Officer bei Sony Music Entertainment tätig. Seine Arbeit begründete oder belebte die Karrieren vieler Stars über Jahrzehnte hinweg.
Familienangehörige beschrieben ihn als eine ikonische Musiklegende, deren Vision den Soundtrack zahlloser Leben prägte. Sie hoben zudem seine Rolle als hingebungsvoller Vater und Großvater hervor.
Aus der Branche und von zahlreichen Künstlern trafen zahlreiche Würdigungen ein. Rod Stewart schrieb Davis zu, an einen Rocksänger geglaubt zu haben, der Standards interpretierte. Bruce Springsteen erinnerte sich, dass Davis ihn von Beginn seiner Karriere an mit Respekt behandelt habe. Carlos Santana nannte ihn einen Visionär, der Künstler dazu ermutigte, ihren eigenen Stimmen zu vertrauen.
Barry Manilow erinnerte an ihre 50-jährige Zusammenarbeit und sagte, Davis habe seine Kollegen wie Familie behandelt. Patti Smith dankte ihm dafür, dass er an sie geglaubt und ihr über Jahrzehnte hinweg Unterstützung geboten habe.