Abdullah Ibrahim, der renommierte südafrikanische Pianist und Komponist, ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Präsident Cyril Ramaphosa würdigte die Jazz-Ikone und Anti-Apartheid-Aktivisten.
Abdullah Ibrahim verstarb am 15. Juni nach kurzer Krankheit friedlich in Deutschland im Kreise seiner Familie. Seine Karriere erstreckte sich über mehr als sieben Jahrzehnte und umfasste über 60 Alben, die die südafrikanische kulturelle Identität prägten und Botschaften des Widerstands übermittelten.
Sein letzter öffentlicher Auftritt in Südafrika fand im März beim Cape Town International Jazz Festival statt. Er wurde in den 1960er Jahren von Duke Ellington entdeckt, was den Grundstein für seine internationale Karriere legte.
Präsident Cyril Ramaphosa bezeichnete Ibrahim als globale Ikone, die ihre Musik nutzte, um Gerechtigkeit voranzubringen. Ibrahim erhielt 2009 den Order of Ikhamanga in Silber. Er wird in der bayerischen Region in Deutschland beigesetzt werden.