Eine neue mutierte Variante der saisonalen Grippe aus Großbritannien breitet sich rasch in Schweden aus und umgeht das Immunsystem. Behörden warnen vor einer härteren Saison als üblich und fordern mehr Menschen zur Impfung auf, insbesondere Risikogruppen. Experten besprechen, wie schwer der Winter werden könnte.
Eine neue Art der saisonalen Grippe, eine mutierte Variante, breitet sich rasch aus und scheint das Immunsystem des Körpers zu täuschen, sogar bei Geimpften oder solchen mit früherer Immunität. Die Variante, bekannt als K, stammt aus Großbritannien und hat bereits Schweden erreicht. Symptome umfassen Fieber, Husten und Gliederschmerzen.
In Großbritannien warnen Behörden vor der schlimmsten Grippesaison seit zehn Jahren. In Schweden nimmt die Ausbreitung bereits jetzt zu, obwohl Januar und Februar typischerweise die Höchstmonate sind. Laut Public Health Agency könnte dies auf die britische Variante zurückzuführen sein, die die Saison ansteckender und härter als in anderen Jahren macht.
Epidemiologin Annasara Carnahan von der Public Health Agency sagt: „Mehr Menschen, insbesondere Risikogruppen und über 65-Jährige, sollten sich impfen lassen.“ Sie fügt hinzu: „Wie stark die Saison wird, müssen wir abwarten.“
In einem Aftonbladet-Podcast diskutiert Virologe Niklas Arnberg, Generalsekretär der Virus- und Pandemie-Stiftung, wie schlimm die Grippesaison in Schweden werden könnte und wann der Höhepunkt erreicht wird. Der Podcast, ausgestrahlt am 14. November 2025, enthält Clips von TV4, BBC, ABC und Channel 5 News.
SVT News berichtete am 22. November 2025 über das Risiko einer ansteckenderen Saison. Experten betonen die Bedeutung der Impfung, um Auswirkungen abzumildern, besonders bei Älteren und Risikogruppen.