Myanmar hat sich nach dem Produktionsrückgang in Afghanistan zu einem bedeutenden globalen Opiumlieferanten entwickelt, wobei die Auswirkungen laut einem neuen Bericht entlang der indischen Ostgrenzen sichtbar sind.
Das Narcotics Control Bureau veröffentlichte am 26. Juni 2026 seinen Jahresbericht 2026. Innenminister Amit Shah präsentierte die Ergebnisse, die darauf hinweisen, dass der Opiumanbau in Myanmar von 2021 bis 2023 um 56 Prozent auf 45.200 Hektar angestiegen ist.
Der Bericht identifiziert den Manipur-Korridor als Haupteinreisepunkt für Heroin und Methamphetamin aus dem myanmarischen Shan-Staat. In Mizoram wurden im Jahr 2025 1.477 Kilogramm amphetaminartiger Stimulanzien beschlagnahmt.
An der Westgrenze gelangen weiterhin 13.200 Tonnen afghanischer Betäubungsmittel aus der Zeit vor dem Verbot nach Indien. Der Drogenschmuggel per Drohne aus Pakistan nahm stark zu, wobei im Jahr 2025 305 Vorfälle verzeichnet und 468 Kilogramm sichergestellt wurden.