Die NBA hat angekündigt, den Vierjahresvertrag über 64 Millionen Dollar, den Guard Gary Trent Jr. bei den Milwaukee Bucks unterschrieben hat, zu überprüfen.
Die Liga teilte am Donnerstag mehreren Medien mit, dass sie den Vertrag auf eine mögliche Umgehung der Gehaltsobergrenze hin prüfen werde. Trent, der in der vergangenen Saison in 21,2 Minuten Spielzeit durchschnittlich 8,1 Punkte erzielte, erhielt den vollständig garantierten Vertrag, nachdem er zuvor bei dem Team nur Mindestverträge unterzeichnet hatte. Die Vereinbarung hat für Aufsehen gesorgt, da sie sich dem maximal zulässigen Betrag unter den sogenannten Early Bird Rights nähert. Beobachter haben infrage gestellt, wie der Deal mit Trents aktueller Leistung und dem aktuellen Markt für Free Agents in Einklang steht. Zach Lowe von The Ringer merkte in einem am Mittwoch veröffentlichten Podcast an, dass Liga-Insider bereits seit Monaten über die Möglichkeit eines solchen Vertrags diskutiert hätten. Die Bucks sahen sich bereits in der Vergangenheit mit Untersuchungen zu ihren Free-Agency-Praktiken konfrontiert, darunter ein Verstoß bei einem Sign-and-Trade im Jahr 2020, der zum Verlust eines Zweitrunden-Picks führte. Artikel 13 des NBA-Tarifvertrags ermöglicht es der Liga, eine Umgehung durch direkte oder indirekte Beweise nachzuweisen. Die Untersuchung des Vertrags von Trent ist nun angelaufen.