Die Untersuchung der NBA zu möglichen Verstößen gegen die Gehaltsobergrenze im Zusammenhang mit Kawhi Leonard und den Los Angeles Clippers hat sich über ihren ursprünglichen Fokus hinaus ausgeweitet. Die vor zehn Monaten begonnene Untersuchung umfasst nun zusätzliche unzulässige Ausgaben und eine möglicherweise nicht gemeldete Werbevereinbarung. Diese Entwicklung hat die Lösung eines geplanten Trades, der Leonard zurück zu den Toronto Raptors bringen würde, verzögert.
The Athletic berichtete am Dienstag, dass die Untersuchung der Liga, die von der Anwaltskanzlei Wachtell Lipton durchgeführt wird, ausgeweitet wurde. Sie prüft nun, ob die Clippers nicht erstattungsfähige Ausgaben für Leonard übernommen haben und ob er einen weiteren nicht offengelegten Werbevertrag hatte. Commissioner Adam Silver wird sich nach dem Treffen des NBA Board of Governors in Las Vegas zu der Angelegenheit äußern. Frühere Kommentare von Silver vor den NBA Finals deuteten darauf hin, dass die Liga darauf abzielt, die Überprüfung zeitnah und unter Wahrung der Genauigkeit abzuschließen. Die Clippers haben erklärt, dass sie davon ausgehen, dass der Trade fortgesetzt wird, sobald die Untersuchung abgeschlossen ist. Sowohl die Clippers als auch die Raptors haben ihre volle Kooperation bei dem Prozess bestätigt, der mehrere Interviews und Dokumentenprüfungen umfasst.