Marie Demker, Professorin für Politikwissenschaft, warnt davor, dass Populisten, die die globale Politik übernehmen, das Risiko eingehen, internationale Regeln und Übereinkommen zu ignorieren. Dies bedroht die Weltstabilität, insbesondere für kleine Staaten wie Schweden. Ohne demokratische Rechenschaftspflicht könnten die Folgen verheerend sein.
In einem Debattenartikel in Dagens Nyheter, veröffentlicht am 10. November 2025, argumentiert Marie Demker, Professorin für Politikwissenschaft, gegen die Einflussnahme von Populisten auf die Außenpolitik. Sie betont, dass internationale Regeln und Übereinkommen oft ignoriert werden, wenn Populisten die globale Politik übernehmen. Im Gegensatz zur Innenpolitik gibt es hier keine gleichen Einschränkungen oder demokratische Rechenschaftspflicht, was die Weltstabilität bedroht.
Demker weist insbesondere auf die Risiken für kleine Staaten wie Schweden hin. «Sie bedrohen die Sicherheit kleiner Staaten – insbesondere Schwedens», schreibt sie im Lead des Artikels. Ohne diese internationalen Rahmenbedingungen können die Folgen für Länder mit begrenzter eigener Macht verheerend sein.
Der Artikel wird als Warnung in einer Zeit dargestellt, in der populistische Bewegungen weltweit an Boden gewinnen. Demker unterstreicht die Bedeutung, demokratische Prinzipien in der Außenpolitik aufrechtzuerhalten, um die Interessen kleiner Nationen zu schützen.