Eine starke Explosion ereignete sich am Eingang eines Mehrfamilienhauses in Norrköping kurz vor Mitternacht am Sonntag. Es ist die zweite Explosion innerhalb von 24 Stunden in der Stadt, aber bei dem jüngsten Vorfall wurde niemand verletzt. Die Polizei untersucht es als Gefährdung der Öffentlichkeit.
Der Alarm über die Explosion ging kurz nach 23 Uhr am Sonntag, dem 23. November, bei SOS ein. Mehrere Anrufer berichteten von einem lauten Knall in Gebieten wie Ingelsta oder Sandbyhov im südlichen Norrköping. Räddningstjänsten Östra Götaland bestätigte den Vorfall und schickte 15 Feuerwehrleute zum Ort.
„Ich kann bestätigen, dass es sich um eine Explosion handelt. Wir haben 15 Feuerwehrleute unterwegs dorthin“, sagte der Diensthabende bei der Rettungsdiensten.
Die Polizei sperrte das Gebiet um das Mehrfamilienhaus ab und durchsuchte das Treppenhaus. Niemand wurde verletzt gefunden, und die Bewohner des Hauses wurden in ihren Wohnungen untergebracht. Bilder vom Tatort zeigen erhebliche Schäden an der Tür und zerbrochene Fenster. Ein Nachbar beschrieb den Knall als „Knall der Welt“ und bemerkte, dass die Fenster wackelten.
„Meine Partnerin und ich waren ins Bett gegangen. Dann hörten wir plötzlich den Knall der Welt“, sagte der Nachbar Jimmy Öhman.
Die nationale Bombenschutz-Einheit wurde gerufen, um den Ort zu untersuchen. Der Vorfall wird als Gefährdung der Öffentlichkeit und Verstoß gegen das Gesetz über brennbare und explosive Stoffe eingestuft. Bisher wurden keine Verdächtigen identifiziert.
Dies ist die zweite Explosion in kurzer Zeit. Früh am Sonntagmorgen um 5 Uhr ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in Ljura oder Ingelsta, bei dem ein Mann in den 70ern leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Polizei untersucht mögliche Zusammenhänge zwischen den Explosionen.
Gleichzeitig bearbeitete die Polizei eine separate Operation im Lindö-Gebiet ab 22:30 Uhr, wo ein mutmaßlich gefährliches Objekt gefunden und vier Villen evakuiert wurden. Die nationale Bombenschutz-Einheit war ebenfalls dorthin unterwegs, aber keine Verbindung zur Explosion wurde bestätigt.