Lachgasgebrauch sinkt nach Gesetzesänderung

Ein Gesetz, das Lachgas für Rauschzwecke verbietet, trat am 1. Juli 2024 in Kraft. Seitdem sind die Anrufe bei Schwedens Giftinformationszentrum bezüglich des Gases stark zurückgegangen, von 1167 im Jahr 2024 auf 683 bis November 2025. Sozialminister Jakob Forssmed (KD) begrüßt den Trend und hebt die Wirkung des Gesetzes hervor.

Im Jahr 2024 erhielt das Giftinformationszentrum 1167 Anrufe bezüglich Personen, die Lachgas zu Rauschzwecken einatmeten. Bis November 2025 liegt die Zahl bei 683, mit einem deutlichen monatlichen Rückgang seit Ende des Frühlings. Der Import von Lachgas ist im Laufe des Jahres ebenfalls erheblich gesunken.

Experten des Giftinformationszentrums und Sozialminister Jakob Forssmed (KD) führen den Rückgang auf die Gesetzesänderung vom 1. Juli 2024 zurück. Die Gesetzgebung macht den Verkauf von Lachgas illegal, wenn Grund zur Annahme besteht, dass es als Rauschmittel verwendet wird, und verbietet den Verkauf an Minderjährige.

„Die Zahlen sind nach der Gesetzesänderung eingebrochen. Es ist äußerst ermutigend. Jede Zahl in der Statistik steht für jemanden, der durch Lachgas krank wurde, daher ist der Rückgang großartig. Es ist schwer zu sagen, dass es nicht an der Gesetzesänderung liegt“, sagt Johanna Nordmark Grass, Ärztin am Giftinformationszentrum, zu TT.

Jakob Forssmed äußert sich zufrieden über die Statistiken: „Man freut sich über die Zahlen. Sie zeigen, dass Gesetzgebung einen Unterschied machen kann.“ „Ich bin sehr froh, dass wir diese Gesetzgebung beschleunigen konnten und sie ein halbes Jahr früher als in der Untersuchung vorgeschlagen in Kraft traten. Wir hatten eine unhaltbare Entwicklung, bei der insbesondere junge Menschen neurologische Schäden durch Lachgas riskierten“, sagt er zu TT.

Johanna Nordmark Grass hebt die Risiken hervor: „Uns hat besorgt, dass viele beim Missbrauch süchtig werden und große Mengen einatmen. Dann kann man Schäden am Nervensystem erleiden, sowohl im Körper als auch im Gehirn. Wir sind nicht ganz sicher, ob die Schäden, wie sensorischer Verlust, verschwinden.“

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