Die National Independent Venue Association hält nächste Woche ihre jährliche Konferenz in Minneapolis ab, bei der die Zukunft der Live-Musik nach den jüngsten Kartellrechtsurteilen gegen Live Nation im Mittelpunkt steht.
Das NIVA-Treffen für 2026 ist für den 7. bis 10. Juni an mehreren unabhängigen Veranstaltungsorten in der Stadt angesetzt. Die Veranstaltung beginnt mit einer Party am Sonntagabend im First Avenue zu Ehren von Prince und umfasst Sitzungen zu Preisobergrenzen beim Ticket-Wiederverkauf sowie Strategien für unabhängige Betreiber. Geschäftsführer Stephen Parker erklärte, die Konferenz solle eine Vision für die Live-Unterhaltung jenseits von Monopolsorgen aufzeigen. Die Podiumsdiskussionen werden Themen wie Marketing, Gastronomie, Verwertungsgesellschaften und neue Gesetze in 20 Bundesstaaten zur Begrenzung von Preisen auf dem Zweitmarkt abdecken. Maine und Vermont haben bereits Preisobergrenzen für den Wiederverkauf eingeführt, während New York und Kalifornien ähnliche Maßnahmen prüfen. Der Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, wird die Teilnehmer am 8. Juni begrüßen. Zu den Rednern zählen die Agentin Carly James, der Komiker Jordan Klepper sowie die Musiker Jimmy Jam, Cornbread Harris, Cory Wong und Patrick Carney.