Der Musiker Noah Kahan hat seine Unterstützung für einen neuen Gesetzesentwurf in Massachusetts bekundet, der die Wiederverkaufspreise für Tickets deckeln und spekulative Verkäufe verbieten soll. Gouverneurin Maura Healey kündigte die Maßnahme, den sogenannten Great Divide Act, am Donnerstag während einer Pressekonferenz an. Der Vorschlag folgt auf ähnliche Initiativen in anderen Bundesstaaten und zielt darauf ab, die hohen Kosten für Fans zu senken.
Kahan war am Donnerstag per Video bei der Pressekonferenz zugeschaltet. Er lobte die Gesetzgebung und erklärte, sie komme Künstlern und Fans zugute, indem sie Ticket-Wucher und spekulative Ticketverkäufe einschränke. „Ich liebe meine Fans und möchte sie so gut ich kann schützen“, sagte Kahan.
Der Gesetzesentwurf sieht vor, Tickets für Konzerte auf dem Zweitmarkt auf 110 Prozent des Nennwerts zu begrenzen. Die Provisionen für Zweitmarkt-Plattformen sollen auf 10 Prozent beschränkt werden. Zudem werden spekulative Ticketverkäufe verboten – eine Praxis, durch die Fans bei jüngsten Weltmeisterschaftsspielen im Gillette Stadium ohne Tickets dastanden.
Healey erklärte, die Maßnahme sei eine Reaktion darauf, dass Einwohner mit überhöhten Wiederverkaufspreisen und Gebühren konfrontiert sind. Die Gesetzgebung bezieht ihren Namen von Kahans aktuellem Album und knüpft an seine frühere Unterstützung für einen vergleichbaren Gesetzesentwurf in Vermont an.