Der Umsatz im US-Musikverlagswesen stieg 2025 auf 7,3 Milliarden Dollar. Die National Music Publishers’ Association wies bei ihrer Jahresversammlung auf Verluste durch Abonnement-Pakete von Spotify und Amazon hin.
Die National Music Publishers’ Association hielt ihre Jahresversammlung am 10. Juni in der Alice Tully Hall in New York ab. Die leitende Chefjuristin Danielle Aguirre erklärte, dass die im Jahr 2024 eingeführten Pakete seitdem zu einem Wertverlust von nahezu 500 Millionen Dollar für Songwriter und Verlage geführt haben. Der Umsatz stieg von 7,04 Milliarden Dollar im Jahr 2024 und 6,2 Milliarden Dollar im Jahr 2023. Aufführungsrechte machten 52 Prozent des Umsatzes von 2025 aus, Synchronisationsrechte 24 Prozent, mechanische Vervielfältigungsrechte 19 Prozent und sonstige Quellen 5 Prozent. Aguirre wies auf eine Verschiebung bei der Aufteilung der Tantiemen durch das Bündeln von Angeboten hin und kündigte an, dass der Verband dieses Thema vor dem Copyright Royalty Board zur Sprache bringen werde. Die NMPA gab zudem Lizenzvereinbarungen mit den KI-Unternehmen Udio und KLAY bekannt.