TVLine hat Noah Wyle für seine Rolle als Dr. Robby im Staffelfinale von The Pitt mit dem Titel '9:00 P.M.', das am 16. April ausgestrahlt wurde, zum Darsteller der Woche ernannt. Die Auszeichnung hebt Wyles Leistung in den entscheidenden Szenen der Episode hervor und markiert einen Höhepunkt für den Emmy-Gewinner, der diese Ehre bereits in Staffel 1 erhielt. Die Redaktion lobte einen zentralen Monolog mit Dr. Jack Abbot als den herausragenden Moment.
Noah Wyle lieferte eine schonungslose Darstellung von Dr. Robby, der im Finale der zweiten Staffel von The Pitt den absoluten Tiefpunkt erreicht. TVLine hob sein Geständnis gegenüber Dr. Jack Abbot, gespielt von Shawn Hatosy, hervor, in dem Robby mit der psychischen Last seiner Arbeit im Krankenhaus ringt. 'Die wichtigsten Dinge, die ich jemals in meinem Leben getan habe, geschahen in diesem Krankenhaus. Nichts wird jemals wichtiger sein als das, was ich hier getan habe, aber es bringt mich um', sagt Robby keuchend. Er fügt hinzu: 'Wissen Sie, man sagt, ein Teil von einem stirbt, wenn man einen geliebten Menschen verliert. Ich bin nicht überzeugt davon, dass nicht jedes Mal ein Teil von einem stirbt, wenn man einen Mitmenschen sterben sieht. Und ich habe so viele Menschen sterben sehen, dass ich das Gefühl habe, es entzieht meiner Seele etwas.' Wyles Gesicht wird bleich und vermittelt ein tiefes Gefühl der Niederlage, das über frühere Zusammenbrüche hinausgeht, wie etwa das Zusammenkauern in Fötushaltung während eines Massenanfalls oder eine Krise auf dem Dach in der letzten Staffel. TVLine wies auch auf starke Szenen mit Baby Jane Doe hin, in denen Robby ein Wiegenlied singt und über sein eigenes Verlassensein nachdenkt, während er den Säugling tröstet, sowie auf einen spannungsgeladenen Austausch mit Dr. Al-Hashimi, gespielt von Sepideh Moafi, der er eindringlich rät, ihre Anfälle zu melden. Diese Momente zeichnen Robbys Charakterbogen neu und lassen die Zuschauer über seine Zukunft im Unklaren. Als lobende Erwähnung beeindruckte Bryan Cranston in der Wiederaufnahmefolge 'Life's Still Unfair' von Malcolm mittendrin, wo er Hals halluzinatorische Krise und existenzielle Ängste mit körperbetonter Komik und Pathos verkörperte.