Nordkorea führt KI-gestütztes Wettersystem ein

Die Meteorologische Agentur Nordkoreas hat ein neues Wettersystem entwickelt, das Künstliche Intelligenz (KI) in den gesamten Prozess einbindet. Das System soll die Genauigkeit steigern und Vorhersagezeiten verkürzen, inmitten eines verstärkten Fokus auf Katastrophenvorsorge nach den Fluten des Vorjahres. Staatliche Medien haben es als eines der zehn besten IT-Produkte des Landes des Jahres ausgezeichnet.

Die Meteorologische Agentur Nordkoreas hat ein neues Wettersystem entwickelt, das Künstliche Intelligenz (KI) in den gesamten Vorhersageprozess einbindet, berichteten nordkoreanische Staatmedien am Montag. „Durch die Anwendung von KI-Technologie auf alle Wettervorhersageprozesse kann dieses intelligente, automatisierte und verfeinerte umfassende Wettersystem die Genauigkeit erhöhen und die Vorhersagezeit verkürzen“, hieß es bei der Korean Central News Agency (KCNA).

Als eines der zehn größten IT-Produkte des Landes des Jahres registriert, bietet das System eine technologische Garantie für eine schnelle Reaktion auf Naturkatastrophen einschließlich Überschwemmungen und für eine stabile Entwicklung der Volkswirtschaft, so die Agentur. Seit verheerende Überschwemmungen den Nordwesten Nordkoreas im Vorjahr trafen, hat das Land den Vorrang auf Vorbereitung gegen Naturkatastrophen gelegt, wobei Führer Kim Jong-un seinen Zorn über das Versagen bei der ordnungsgemäßen Flutvorhersage zu jener Zeit zum Ausdruck brachte.

Nordkorea nimmt KI auf, mit entsprechenden Studiengängen an Universitäten und staatlichen Medien, die Einblicke in Bürger geben, die ChatGPT nutzen. Die Einführung dieses Systems unterstreicht Bemühungen zur Verbesserung der Katastrophenreaktion und wirtschaftlichen Stabilität.

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