Die anti-immigrante Gruppe Operation Dudula plant einen friedlichen Protest in der Nähe des G20-Gipfels der Staatschefs in Johannesburg am Wochenende. Die Demonstration soll auf Probleme wie Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Zugang zu Dienstleistungen aufmerksam machen, die die Gruppe auf illegale Einwanderung zurückführt. Die Behörden haben die Aktion genehmigt, warnen jedoch vor Störungen.
Operation Dudula, bekannt für ihre anti-immigrante Haltung, hat einen friedlichen Protest entlang der Nasrec Road im südlichen Johannesburg am Samstag angekündigt. Dieses Ereignis fällt mit dem G20-Gipfel der Staatschefs im Nasrec-Areal zusammen, wo sich Weltführer versammeln. Die Initiative der Gruppe zielt darauf ab, die Notwendigkeit zu betonen, südafrikanische Bürger bei Beschäftigung und Ressourcen gegenüber Ausländern zu priorisieren.
Sprecherin Zandile Dabula hat klargestellt, dass der Protest nicht beabsichtigt ist, in den Gipfelablauf einzugreifen. In einer Erklärung vom 16. November 2025 äußerte sie Frustration darüber, dass Präsident Cyril Ramaphosa die Bedürfnisse der Bürger nicht ausreichend anspricht. Operation Dudula argumentiert, dass die internationale Versammlung wenig bringen wird, wenn Südafrikaner weiterhin Armut und Arbeitslosigkeit erleiden.
Der Protest beleuchtet breitere Bedenken, einschließlich hoher Arbeitslosenquoten, steigender Kriminalität und eingeschränktem Zugang zu öffentlichen Diensten, die die Gruppe direkt mit illegaler Einwanderung in Verbindung bringt. Dabula wiederholte ihre Position: Der Gipfel in Nasrec wäre vergeblich, ohne diese innenpolitischen Probleme anzugehen.
Als Reaktion bestätigte Vize-Nationalkommissarin Tebello Mosikili am 21. November 2025, dass die Behörden geplante Demonstrationen zulassen werden. Strenge Maßnahmen sind jedoch getroffen, um Störungen des Ereignisses zu verhindern. Designierte Redner-Ecken wurden in der Nähe von Nasrec für Demonstranten eingerichtet. Mosikili betonte, dass die Strafverfolgungsbehörden in allen Bereichen, einschließlich Delegationsrouten, Unterkünften und dem Veranstaltungsort, für Ordnung sorgen werden. Keine Störungen, Gesetzesbrüche oder Schäden an G20-Infrastruktur wie Plakaten werden toleriert, fügte sie hinzu.
Diese Entwicklung unterstreicht anhaltende Spannungen bezüglich Einwanderung und wirtschaftlicher Prioritäten in Südafrika, während das Land dieses hochkarätige globale Ereignis ausrichtet.