Markus Torgeby, 49, hat seit dem 20. Jahrhundert kein Toilettenpapir mehr verwendet und wählt stattdessen natürliche Alternativen wie weißes Moos. Er betrachtet Toilettenpapier als unnötig und umweltschädlich. Torgeby teilt seinen Lebensstil in der SVT-Serie 'Under bar himmel'.
Markus Torgeby, 49, zog vor 26 Jahren in eine Hütte im Wald und lebte dort fünf Jahre. Dort lernte er, Toilettenbedürfnisse auf primitive Weise zu erledigen, was ihn dazu brachte, den Gebrauch von Toilettenpapier zu hinterfragen.
'Ich habe ziemlich schnell gemerkt, dass unsere Art absolut verrückt ist. Es ist total absurd, Papier zu benutzen. Wenn du trainierst und dann unter die Dusche gehst, kommt Wasser heraus, um dich zu reinigen. Es kommt kein Papier heraus', sagt er.
Torgeby vergleicht es mit Asien, wo Wasser und Schläuche üblicher sind. Er hebt den Umweltaspekt hervor:
'Sollen wir eine Menge Bäume fällen, nur um unseren Hintern abzuwischen, wenn es Wasser und Seife gibt? Ich finde, das fühlt sich sowohl unhygienisch als auch umweltzerstörerisch an.'
In der Natur verwendet er Wasser, Schnee oder weißes Moos, das er als 'antiseptisches Waschtuch' bezeichnet.
'Ich glaube, die meisten haben es noch nie ausprobiert. Wenn sie es täten, würden sie nur sagen: "Verdammt, das ist ein Halleluja-Moment für den Hintern".'
Das Thema kam in der SVT-Serie 'Under bar himmel' zur Sprache, in der Torgeby den Komiker Per Andersson in die Berge mitnahm. Andersson nannte es 'das Kränkste, das er je gehört hat'. Die schwierigste Zeit ist der Frühling mit harter Krustenschnee, aber er bricht durch zu weicherem Schnee darunter. Während der COVID-Pandemie war er erleichtert, kein Papier hamstern zu müssen, und schätzt, dass die Einsparungen für ein neues Auto reichen würden.