Nigerianische Sicherheitskräfte haben am 10. Juli Schüler und Lehrer befreit, die am 15. Mai im Bundesstaat Oyo entführt worden waren. Die Opfer kamen unversehrt frei, ohne dass Lösegeld gezahlt wurde. Präsident Bola Tinubu und Gouverneur Seyi Makinde würdigten die koordinierten Einsätze von Militär, Polizei und dem DSS.
Präsident Bola Tinubu gab die Rettung am 10. Juli bekannt. Er erklärte, dass die Sicherheitskräfte die Opfer lebend und unversehrt befreit hätten, nachdem diese von Ansaru-Terroristen im Verwaltungsgebiet Oriire entführt worden waren. Tinubu fügte hinzu, dass kein Lösegeld gezahlt und keine Zugeständnisse gemacht wurden.
Gouverneur Seyi Makinde wies darauf hin, dass die Entführung am 15. Mai, acht Wochen zuvor und kurz nach seiner Ankündigung für die Präsidentschaftskandidatur 2027, stattgefunden hatte. Er dankte Tinubu sowie dem Militär, der Polizei und dem DSS für das Beenden der wochenlangen Ungewissheit für die Familien.
Der Gouverneur des Bundesstaates Ogun, Dapo Abiodun, und der Parlamentssprecher von Lagos, Mudashiru Obasa, lobten den Einsatz. Sie erklärten, dass die Festnahmen und die Neutralisierung einiger Entführer zeigten, dass Nigeria für Entführer zunehmend gefährlicher werde. Auch der Rat der Fulani-Häuptlinge im Südwesten Nigerias lobte die Behörden für ihre Professionalität.
Professor Wale Alamu, Ehemann der befreiten Schulleiterin, beschrieb die Freilassung als das Ende von acht Wochen voller Qualen. Er forderte die Behörden auf, die Sicherheitsvorkehrungen an Schulen zu überprüfen, um zukünftige Vorfälle zu verhindern.