Das Polizeikommando des Bundesstaates Oyo wies am Freitag Berichte zurück, wonach eines der entführten Schulkinder gestorben sei. Es bezeichnete die Behauptungen als falsch und darauf ausgelegt, Panik zu verbreiten. Gouverneur Seyi Makinde unterzeichnete zudem eine Exekutivverordnung zur Einschränkung des Okada-Betriebs, um die Sicherheit zu erhöhen.
In der von Pressesprecher DSP Ayanlade Olayinka veröffentlichten Stellungnahme der Polizei hieß es, dass weder das Kommando noch andere Sicherheitsbehörden einen solchen Todesfall bestätigt hätten. Der Bericht wurde als bösartig und entbehrlich jeglicher faktischer Grundlage beschrieben. Das Kommando warnte davor, dass die Verbreitung ungeprüfter Informationen die Rettungseinsätze untergraben könnte, und forderte die Öffentlichkeit auf, sich ausschließlich auf offizielle Kanäle zu verlassen. Es wurden Notrufnummern bereitgestellt, darunter die gebührenfreie Leitung 615. In einem damit zusammenhängenden Schritt unterzeichnete Gouverneur Seyi Makinde am Freitag die Exekutivverordnung Nr. 002 von 2026, um Sicherheitsmaßnahmen zu stärken, einschließlich Beschränkungen für Okada-Betriebe und der Durchsetzung von Fahrzeugzulassungsregeln.