Mit dem ersten Track „Been Undone“, veröffentlicht neben dem Wolfmond im Januar, spiegelt der Rollout des Albums *o/i* von Peter Gabriel — angekündigt zu Monatsbeginn — seine *i/o*-Strategie von 2023 wider. Dieser phasierte Ansatz unterstreicht seine Geschichte verspäteter Alben und regt zu Ideen für breitere Promotion an, inmitten von Vergleichen mit konstant aktiven Kollegen.
Peter Gabriel hat seinen neuen Album o/i mit einem Track pro Vollmond gestartet, beginnend mit „Been Undone“ zum Wolfmond, wie im Ankündigungs-Preview vom 2. Januar angekündigt. Dieser unkonventionelle Zeitplan passt zum Genesis-Alumnus und Solostar, der lange für seine Abneigung gegen Fristen bekannt ist.
Gabriels Output war spärlich: nur drei Studioalben seit dem 1986-Hit So, einschließlich einer 21-jährigen Wartezeit zwischen Up von 2002 und i/o von 2023. Während Klassiker wie „In Your Eyes“ und „Sledgehammer“ bestehen, besonders bei älteren Fans, kennen ihn die unter 40-Jährigen weniger, teilweise wegen minimaler Katalog-Promotion.
Kollegen zeigen Alternativen. Bruce Springsteen, ein weiterer Amnesty-International-Verbündeter, bleibt relevant durch stetige Releases und Backkatalog-Tourneen. Bob Dylan nutzt Dokumentationen und Archive. David Byrne tourt häufig, kooperiert mit Newcomern und hat Talking Heads für Reissues und Film wiedervereint.
Während Gabriel sich auf Tourneen vorbereitet, gibt es viele Chancen: Deluxe-Reissues früher Soloalben, intime Shows in Venues wie New Yorks Beacon Theatre, Londons Hammersmith Apollo oder L.A.s Wiltern; ein karriereübergreifendes Dokumentarfilm; eine Autobiografie; oder ein Genesis-Reunion. Solche Schritte könnten seine Reichweite erweitern und seinen Einfluss für künftige Generationen festigen.