Präsident Gustavo Petro hat neun Kolumbianer an die Vereinigten Staaten ausgeliefert, die Intervention des Emirs von Katar bei Donald Trump angefordert und seinen Rückkehr zur UNO angekündigt. Diese Maßnahmen erfolgen inmitten zunehmender Spannungen mit Washington. Ein Kolumnist beschreibt sie als 'Schach der Absurditäten' und kritisiert die Außenpolitik der Regierung.
In einem Meinungsartikel, der am 5. November 2025 in Occidente.co veröffentlicht wurde, analysiert der Kolumnist Gustavo Álvarez Gardeazábal die jüngsten Aktionen von Präsident Petro inmitten von Spannungen mit der US-Regierung und Donald Trump. Laut Gardeazábal hat Petro geschickt 'Schach der Absurditäten' gespielt, eine Metapher für diplomatische Manöver, die widersprüchlich oder provokativ erscheinen.
Unter den hervorgehobenen Fakten bemerkt der Kolumnist, dass Petro in wenigen Tagen neun Kolumbianer an die Vereinigten Staaten ausgeliefert hat, möglicherweise als Reaktion auf Schwierigkeiten beim Bezug von Treibstoff für das Präsidentenflugzeug im Ausland oder als Provokation gegenüber dem 'Gringo-Kaiser'. Darüber hinaus hat Petro öffentlich den Emir von Katar gebeten, bei Trump zu vermitteln, um 'den Ton des Streits zu dämpfen', während er seine Absicht ankündigte, zur UNO zurückzukehren.
Gardeazábal warnt vor dem Risiko, dass Washington Petro den Eintritt in US-Territorium für UN-Sitzungen in New York verweigert, ähnlich wie es im September mit dem palästinensischen Präsidenten geschah. Der Kolumnist kritisiert Petros Behauptung, er sei auf die 'Clinton-Liste' gesetzt worden, weil er Flugzeuge von Schweden statt von den USA gekauft habe, und sieht darin eine Verzerrung der Realität, ein 'Laster' dieser Amtszeit.
Im inneren Kontext zitiert Gardeazábal einen Artikel aus El Tiempo vom Vortag, der den Vormarsch der 'Traquetos' mit 25.000 bewaffneten Männern berichtet, die 300.000 Hektar Coca schützen. Laut militärischen Berichten bestätigt dies das Scheitern von Santos' 'Frieden' und Petros 'Totalem Frieden' und stellt Kolumbien in den Augen der USA als 'Narco-Staat' dar. Der Kolumnist vermutet, dass diese Taktiken Trumps Methode mit drohenden Zöllen nachahmen.