PlayStations Marvel-Serie Powers gerät in Vergessenheit

Eine Marvel-Superhelden-Serie, die für PlayStation Network produziert wurde und Powers betitelt ist, lief zwei Staffeln von 2015 bis 2016, verblasste jedoch schnell aufgrund gemischter Kritiken und starker Konkurrenz. Kostenlos für PlayStation-Plus-Abonnenten verfügbar, markierte sie die erste originale Drehbuchserie der Plattform. Trotz ihres faszinierenden Konzepts konnte die Show das Publikum inmitten eines bohmenden Superhelden-Fernsehszenarios nicht fesseln.

Vor der Dominanz der Disney+-Marvel-Serien experimentierte der Comic-Riese mit verschiedenen TV-Produktionen über Netzwerke und Plattformen. Ein solcher Versuch war Powers, eine Serie basierend auf dem von Autor Brian Michael Bendis und Künstler Michael Avon Oeming geschaffenen Comic. Ursprünglich bei Imprints wie Image, Marvels Icon, DC und Dark Horse veröffentlicht, inspirierte der Comic eine TV-Adaption, die von Bendis selbst entwickelt wurde. Die Serie drehte sich um Christian Walker, gespielt von Sharlto Copley, einen ehemaligen Superhelden, der seine Kräfte verlor und zum Mordermittler in der Powers-Abteilung des Los Angeles Police Departments wurde. Zusammen mit Partnerin Deena Pilgrim, dargestellt von Susan Heyward, untersuchte Walker Verbrechen, die mit 'Powers' zu tun hatten – Personen, die im Erwachsenenalter Superkräfte erlangen. Manche Powers lebten als Promi-Helden, andere wandten sich dem Verbrechen zu und schufen eine noirige Superheldenwelt. 2015 gestartet, fiel Powers in die Hochphase der Superheldenmedien. Netflix' Daredevil war ein Streaming-Hit, ABCs Agent Carter und das Arrowverse gediehen im Free-TV, und Kinoblockbuster wie The Avengers herrschten in den Kinos. Als inaugurale Drehbuchserie von PlayStation Network trug sie hohe Erwartungen, stieß aber auf Kritik wegen expositionslastiger Dialoge und mäßiger Visuals, die Walkers Hintergrund zu früh offenlegten und auf dynamische Action verzichteten. Kritiker lieferten gemischte bis negative Bewertungen, was zur schnellen Einstellung nach zwei Staffeln führte. PlayStation stellte Original-Streaming-Inhalte ein. Im Rückblick erinnert Powers' Konzept von machtlosen Ermittlern bei superpowered Verbrechen an spätere Erfolge wie Prime Videos The Boys mit seiner dunklen Heldenperspektive und Netflix' Jessica Jones, die Superhelden-Noir perfektioniert hat. Dennoch bleibt Powers ein vergessenes Relikt aus Marvels Wilder-Westen-Ära der TV-Experimente vor Disney+.

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