Die südafrikanische Polizei hat eine Ermittlung gegen Duduzile Zuma-Sambudla eingeleitet nach Vorwürfen des Menschenhandels und Betrugs. Der Fall betrifft 17 südafrikanische Männer, die angeblich nach Russland gelockt und in den Ukraine-Krieg gezwungen wurden. Die Akte wurde an die Hawks zur weiteren Untersuchung übergeben.
Der South African Police Service (SAPS) bestätigte am 23. November 2025, dass eine Ermittlungsakte am Sandton Police Station gegen Duduzile Zuma-Sambudla eröffnet wurde. Brigadegeneral Athlenda Mathe, die nationale Sprecherin, erklärte, dass der Fall aufgrund seiner Komplexität an die Einheit Crimes Against the State (CATS) der Hawks übergeben wurde.
Diese Entwicklung geht von einem Strafantrag aus, den Nkosazana Bonganini Zuma-Mncube, die älteste Tochter des ehemaligen Präsidenten Jacob Zuma, gestellt hat. Sie warf Zuma-Sambudla zusammen mit Siphokazi Xuma und Blessing Khoza Menschenhandel und Betrug vor. Die Vorwürfe drehen sich um 17 südafrikanische Männer, die unter falschen Versprechungen nach Russland gelockt und dann an eine russische Söldnergruppe zur Teilnahme am laufenden Ukraine-Konflikt ohne ihr Wissen oder Einverständnis ausgeliefert wurden.
Mathe merkte an, dass die Ermittler die betroffenen Personen noch nicht befragt haben. Der Minister für Internationale Beziehungen Ronald Lamola betonte, dass das Gesetz normal weiterlaufen müsse. Der Fall beleuchtet Bedenken hinsichtlich der Rekrutierung von Südafrikanern in ausländische Konflikte, obwohl Details zum aktuellen Status der Männer in offiziellen Aussagen unklar bleiben.
Berichte in sozialen Medien, einschließlich eines Posts des Journalisten Samkele Maseko, wiederholten die Behauptungen von Zuma-Mncube über die 17 Männer, die in der Ukraine feststecken, und unterstreichen das öffentliche Interesse an dem familienverwandten Skandal.